21. September – 4. Oktober 2026 in Nida

Susanne Lenz, geboren in Heidelberg, studierte Germanistik und Geschichte, 1990 kam sie als erste Westdeutsche zur Berliner Zeitung. Seit 2023 leitet sie dort das Feuilleton. Von 2004 bis 2009 war sie als Lektorin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an der Universität der Philippinen tätig, von 2009 bis 2012 unterrichtete sie am Department of Media and Communication der Königlichen Universität von Phnom Penh.

Susanne Lenz wird sich im Rahmen des Residenzprogramms mit der vielschichtigen Geschichte und Gegenwart der Kurischen Nehrung beschäftigen. Dabei wird es darum gehen, welche Bedeutung das deutsche Kulturerbe für die Gegenwart hat, welche Aspekte der Geschichte unterschiedliche Interessengruppen für bewahrenswert halten, wie sie interpretiert und repräsentiert werden. 

Ihr Aufenthalts- und Arbeitsort ist das Internationale Übersetzer- und Schriftstellerzentrum (TVRC) in Nida, das von der Öffentlichen Ieva-Simonaitytė-Kreisbibliothek Klaipėda betrieben wird.

Mehr über das Residenzprogramm und die Stipendiatinnen und Stipendiaten: https://www.goethe.de/ins/lt/lt/kul/sup/res.html