Unser ewiger Kampf: Damals und heute

Zurück zur Liste

Ernesta Dambrauskaitė

Unser ewiger Kampf: Damals und heute

              Ich würde sagen, dass ich vor nicht allzu langer Zeit nicht nur die Gewohnheit hatte, zu Silvester meine Vorsätze für das neue Jahr aufzuschreiben, sondern auch allerlei Gedanken, Erledigtes, Neues und Erlebtes. Aber angesichts der dahinfliegenden Zeit, die mich seit nunmehr zwei Jahren in ihren Strudel gezogen hat, kommt es jetzt immer so aus, dass ich mir meine persönlichen Siege und Niederlagen nur noch in Gedanken vorhalte.  Eigentlich schade. Denn was heute noch als wichtig und behaltenswert erscheint, kann bereits morgen vor anderen Erlebnissen verblassen. Die sind dann nicht nur persönliche und individuelle, sondern auch gesellschaftliche Ereignisse. Eines ist mehr bedeutsam als das andere, wobei man manchmal nicht mehr weiß, wie viele historische Daten man im Kopf behalten soll, damit sie einem ein umfassendes Bild der eigenen Verwandtschaft, des Staates oder des Kontinents malen. Dieses Jahr sind es 100 Jahre, da Litauen die Urkunde zur Wiederherstellung seiner Unabhängigkeit unterzeichnet hat. Im Lande findet eine Jubiläumsveranstaltung nach der anderen statt. Vielleicht mögen diese Menge an Veranstaltungen, der ganze Trubel und die unablässigen Feiern der Eigenstaatlichkeit den Skeptikern übertrieben und gekünstelt erscheinen. Doch für diesen Fall stellt sich die Frage: Wie würden sie denn feiern wollen? Richten wir nicht die schönsten Worte und Wünsche an einen Jubilar, lächeln wir ein Geburtstagskind nicht an, sind wir nicht dankbar für seine Anwesenheit? Und genau so feiern wir jetzt dieses schöne Jubiläum und äußern unsere Dankbarkeit Litauen gegenüber, das immer hinter uns gestanden hat.

           Marcelijus Martinaitis notierte in seinem Erinnerungsband „So wird auch alles bleiben“ den Gedanken, dass die Geschichte von der Jugend geschrieben werden sollte (Martinaitis 2018). Die Jugend ist die Generation, die ihr Gedächtnis aus den Grabsteinen baut, die die bereits verstorbenen Großeltern hinterlassen haben und in deren kalten Granit die Buchstaben durch Regen und Wind ausgewaschen sind. Ihr Abstand von mehreren Jahrzehnten zur Vergangenheit erlaube es ihnen, diese ernsthafter und nüchterner einzuschätzen. Die Geschichte selbst offenbart sich ihnen wie kontinuierliche Erzählung aus Ursachen, Ereignissen und Folgen. Vielleicht ist das der Grund, warum ich vor solchen Themen scheue. Denn ich meine, dass ich die von den Historikern geleistete Arbeit unabsichtlich zerstören könnte: Eigentlich haben sie ja bereits alle Verbindungen und Kausalzusammenhänge definiert, sie haben die Schuldigen verurteilt und die Unschuldigen freigesprochen, sie haben manches ins Licht gerückt und auf manch anderes den Schleier des Vergessen gelegt.  Alles wurde bereits einmal erwogen, diskutiert und ab und zu auch vergessen. Jedes Jahr füllen neue Geschichtsstudenten die Hörsäle der Universitäten, aber zugleich werden wir im öffentlichen Raum mit den unglaublichsten Diskussionen und Skandalen konfrontiert. Sie werden von den Fragen hervorgerufen, die einst zur Seite gelegt, die nicht bis zu ihrem Ende erhellt und nicht konkret beantwortet wurden. Diese Situation und entsprechende Vorfälle beweisen, dass sich unser Blick auf die Geschichte wandelt, und zwar abhängig von unserem Alter, von der Einstellung der Eltern und der Großeltern und von den Reden derjenigen, die an die Spitze der Macht gewählt wurden. Es erweist sich, dass die Geschichte als solche ein vielschichtiges Narrativ ist, das immer wieder erneuert wird und erst durch die Lippen der anderen einen Sinn erhält.  Genau deswegen gibt es in der Öffentlichkeit so viele Diskussionen, so viele Missverständnisse und so viel, was verschwiegen wird.

        Komischerweise vergessen wir immer häufiger, warum am 16. Februar die Fassaden mit Fahnen geschmückt werden. Ist die Verpflichtung dem Staat gegenüber nicht längst zu einer Tradition geworden, die zwar von allen befolgt wird, aber an deren echten Sinn sich niemand mehr erinnert? Fragte man einen beliebigen Menschen, wofür das ganze denn gut sei, würde er sicherlich antworten: Für unseren Staat, für unser Gedenken, für die Menschen. Noch wahrscheinlicher ist es allerdings, dass man die Antwort bekäme: Weil es sich so gehört. Weil es sich gehört, den eigenen Staat zu lieben. Vielleicht würde man den eigenen Staat heutzutage seltener bekritteln und weniger gezwungen lieben, wenn wir uns auch nur ein wenig daran Interesse zeigen würden, welchen Weg die Menschen, die wir heute Litauen nennen, damals gegangen sind. Aus heutiger Perspektive scheint es manchmal so zu sein, als ob von den Unterzeichnern der Unabhängigkeitserklärung dadurch, dass sie ihre Unterschrift geleistet haben, eine große Last abgefallen sei. Eine Last, die sie auf einen Stuhl gelegt haben; und dann sind sie gegangen, die Freiheit zu verkünden. Wenn es nur tatsächlich so gewesen wäre! In der Tat beschwerte ihre Schultern eine große Verantwortung und auch die Sorge um die Zukunft Litauens. Gerade eben hielten sie ein historisches Dokument in der Hand, das den trüben politischen Himmel des Landes aufhellen sollte; doch immer noch stand der alte graue Alltag mit seinen vielen Herausforderungen vor ihnen.

           Bald darauf sind die Freiheitskämpfe in Litauen ausgebrochen. Die russischen, deutschen und polnischen Streitkräfte testeten eine nach der anderen die Geduld und die Unbeirrbarkeit des Landes. Es trat eine schwierige Phase ein, und zwar nicht nur im militärischen und politischen Sinne. Genau in diesem Zeitraum mussten die Litauer all ihre Kräfte aufbieten, um ihre Identität endgültig zu bestimmen.  Anderenfalls wäre das schwache Land, das nicht wusste, wofür es kämpfte, schnell vom Erdboden verschwunden. Die Geschichte beweist, dass die Freiheitsbestrebungen stark genug waren, um die Menschen zusammenzubringen und zu einen. Andererseits hat man hierbei auch Opfer nicht vermeiden können: Um die Autonomie des Staates zu sichern, haben die Litauer Vilnius aufgeben müssen. Das war ein besonders schmerzhaftes Ereignis. Man hat aber verstanden, dass die Freiheit, wie auch immer sie beschaffen sei, stets ihren Preis hat. Darüber hinaus mussten die Litauer während der andauernden militärischen Auseinandersetzung verschiedene Institutionen gründen, um das Staatsleben besser in den Griff zu kriegen und zu organisieren. Somit sind auf den Trümmern des alten Systems Ministerien, Gerichte, Zollämter und andere Behörden entstanden.

            Zehn Jahre nach der Wiederherstellung der litauischen Unabhängigkeit spürte man im Land, dass es erst der Anfang sei, dass vieles noch nicht zu Ende geführt worden war und dass noch viele Herausforderungen bevorstehen würden.  So steht auf der Titelseite der Zeitschrift Lietuvavom 2. Januar 1928: „Ein neues Jahr hat begonnen, mit dem die ersten zehn Jahre unserer Unabhängigkeit abgeschlossen werden. In der Rückschau können wir erkennen, dass auf uns nicht nur ein neues Jahr, sondern auch neue Zeiten zukommen. In der Nationalhymne lesen wir Worte, die auf unsere rühmliche Vergangenheit verweisen und die uns Kraft für den bevorstehenden Kampf um unseren Staat einflößen sollte. Denn die Zeit des Kampfes ist noch nicht vorbei. Möglicherweise stehen uns noch größere und härtere Kämpfe bevor, als die, die wir überlebt haben. Also wollen wir die Schwelle zum neuen Jahr mit einer harten und leidenschaftlichen Entschlossenheit betreten; wir wollen nicht davon ablassen, danach zu trachten, unser nationales Ideal zu erreichen, das uns durch seine Reinheit in unseren traurigen Stunden gestärkt hat – wir wollen nicht davon ablassen, danach zu trachten, Vilnius und unsere Brüder, die in den besetzten Landstrichen leiden, zu befreien.“Aus dieser Rede sieht man, wie ernsthaft und besorgt die Litauer auf den bereits unabhängigen, aber ohne ihr Vilnius unvollständigen Staat blickten. Dieser Blickwinkel zeigt ein Volk, das vielleicht nicht übermäßig stark ist, aber dass auf ein Ziel fokussiert ist und eine Zukunftsvision hat.

            Alles, was von mir bisher beschrieben wurde, sind systematisierte, auf eine bestimmte Art und Weise bewertete und von meiner sozialen Umgebung gesammelte Erkenntnisse. Man kann die Vergangenheit tausendmal neu erzählen und sie verliert dennoch nicht ihre Authentizität. Die Gegenwart und der Sinn der gegenwärtigen Zeit sind dagegen zu komplex und stehen mit dem Rücken zur Wand. Alles, was wir heute leisten, wird irgendwann zur Chronik und zum Gedächtnis unserer Nachkommen werden. Wenn ich ehrlich bin, fällt es mir schwer, mir die Zwischenkriegszeit in Litauen vorzustellen, also eben die Zeit, als Litauen gestaltet, geformt und gebaut wurde. Ich gebe mir Mühe zu honorieren, dass ich in einem unabhängigen Staat leben kann. Daher schenke ich der Kontinuität im kulturellen und politischen Handeln mehr Aufmerksamkeit. Meinen Blick richte ich auf die, die nicht nur über die Helden der Vergangenheit diskutieren, sondern selbst zu Helden werden und sich ehrenamtlich betätigen, im Sinne einer Ertüchtigung des Staates.  Ich bin von den Menschen begeistert, die Zeit für gute Taten finden und nicht nur an sich selbst denken, sondern die auch daran denken, was sie ihrem Land geben können.

            Eine Nation an sich ist kein Konstrukt, das sich von alleine ändert. Um sie zu verändern, braucht man solche Faktoren wie einen rührigen und scharfen Verstand und die Bereitschaft, sich aufzuopfern. In unserem unabhängigen Litauen trifft man aber immer häufiger auf verschiedene Pseudo-Autoritäten sowie Persönlichkeiten, die keine Weiterentwicklung der Gesellschaft, sondern nur deren Konsumverhalten fördern. Diese Situation rückt die geistige Elite in den Hintergrund und Persönlichkeiten von mäßiger Begabung, die sich von der Aufmerksamkeit anderer ernähren, gelangen in den Vordergrund. An dieser Stelle könnte man den berühmten spanischen Philosophen Ortega y Gasset in Erinnerung rufen: Er wies darauf hin, dass die moderne Gesellschaft von einem Massensystem erobert werde, dem all diejenigen schmeichelten, die nach Bedeutsamkeit und Machtgefühl streben (Gasset 1993). Es entstehe eine ziemlich gefährliche Atmosphäre, in der diejenigen, die regieren wollten, die Verantwortung auf andere übertrügen, und zwar auf die, die sie eigentlich verachteten: auf Kulturschaffende, Intellektuelle und Künstler. Ortega y Gasset hält den Aufstand der Massen für ein Problem der hochintellektuellen Kultur. Die aufgekommene Annahme, dass einfache, gewöhnliche Menschen verschiedene, komplizierte Sachverhalte und Prozesse genauso gut verstünden wie die tatsächlichen Fachleute und Experten, zwänge diese in Nebenrollen. Daraus entstehe die Gefahr, dass der Teil der Gesellschaft, der ehemals für die Elite gehalten wurde, marginalisiert und an den Rand der Gesellschaft gedrängt werde; dort habe er nur noch eine Funktion, eine oberflächliche Rolle inne, die sich durch öffentliche Polemik und die Pflege eines gewissen Prestige auszeichne.

              Durch die Teilhabe der Massen an der Staatsmacht und durch die Assimilation von verschiedenen Kulturen werde der Wert der sogenannten Hochkultur nivelliert und verwässert, und die Kultur selbst werde zu einer Erscheinung, die oft Hohn hervorrufe. Dieses Phänomen basiere auf einer der Art nach sozialistischen Einstellung, nach der es akzeptabel sei, dass alle gleich seien, ähnlich denken und sich an ähnliche Grundsätze halten sollten. In diesem Fall könne die Hochkultur Empörung und Unverständnis hervorrufen, und sie tue es umso häufiger, je weniger dieser Bereich bisher von der Masse in Besitz genommen wurde. Wenn eine Gesellschaft ihre kulturelle Vergangenheit und die Ansicht aufgebe, dass es sozial, wirtschaftlich und kulturell überlegene Gruppen geben könne, werde sie zusehends primitiv. Und manchmal verwildere sie sogar. Wenn eine Gesellschaft die höheren Ziele vergesse und die sozialen Rollen und Klassen vertausche, dann orientiere sie sich immer mehr auf Äußerliches, Materielles: Sie drückt ihre Gleichheit und Eintönigkeit durch riesige Gebäude aus. Sie sollen dann die Öffentlichkeit sowie die für alle zugänglichen Dienstleistungen und Waren repräsentieren. Und sie sind für die meisten Menschen bereits akzeptabel und sogar zu etwas Gewöhnlichem geworden. Anders gesagt, verkünden die großen öffentlichen Gebäuden auch ohne Worte, dass sie keine Residenz von erlesenen, unerreichbaren Vertretern der Gesellschaft sind – sondern dass sie und die anderen Werke für die Massen ein Mekka der allen zugänglichen Dienstleistungen und des Konsums sind.

                 In ihnen drückt sich gleichsam das Recht aus, zu handeln, ohne jegliche Rechte dafür erworben zu haben: Ein Durchschnittsmensch strebt danach, über die Gesellschaft zu regieren, obwohl er weder Begabungen, noch Expertise dafür besitzt. Zum Beispiel haben wohl viele bereits beobachtet, was passiert, wenn ein bestimmtes Amt von einer Person übernommen wird, die die dafür erforderlichen Kompetenzen nicht hat. Dies sind normalerweise Populisten, die auf schnelle Beliebtheit zielen und sich in ihrer Funktion mehr auf das Genießen der Macht, als auf ihre Pflichten konzentrieren. Ärgerlich ist auch die Tatsache, dass die Gesellschaft, die übrigens aus der bereits genannten gehorsamen Masse besteht, gerade diese Personen unterstützt, obwohl sie tief in ihrem Inneren weiß, dass deren Rolle inakzeptabel ist. Die Unterstützung der Masse muss nicht unbedingt angenehm sein: Sie kann sich auch als Hohn oder Verachtung manifestieren. Die Reaktion der Masse zeigt eben, dass sie dem kompetenzlosen Menschen gegenüber nicht gleichgültig ist. Das beweist nicht nur ihre mangelhafte Sicht auf Politik und Kultur, sondern auch die Vorliebe des Menschen, eine Person zu verachten, die dieselbe Herkunft hat, aber in der Machthierarchie höher steht. Wenn man noch genauer hinschaut, könnte man erkennen, dass der Massenmensch auch diejenigen verachtet, die ihm ein besseres Leben geben.

                      „Das Hauptideal der Demokratie – gleiche Rechte für alle – ist ausgeartet und wurde praktisch zur Befriedigung des Hungers und der unterbewussten Triebe.“(Gasset 1993: 33) Also ist es offensichtlich, dass die politische Demokratie zur Entstehung des Massenmenschen beiträgt, weil diese Regierungsform gleiche angeborene Rechte für alle Gesellschaftsmitglieder fordert. Wenn das Ideal (in diesem Fall: die Demokratie als Streben nach allgemeinem Wohl und nach Gleichstellung) zum Alltag wird, entartet die Kultur, weil sie kein Synonym mehr für das Streben nach höheren geistigen Zielen darstellt, sondern weil sie zu minderwertigen, alltäglichen Gebrauchswaren und Dienstleistungen wird. Zum Beispiel sind Literatur, Kino, Theater und andere, vergleichbare Produkte der Kultur für alle leicht zugänglich. Als diese Bereiche der Kultur zu gesellschaftlichen Gütern geworden waren, richtete sich der Fokus auf ihre Quantität. Aber dies ließ die innere Welt des Menschen verkümmern und führte ihn zu einem kollektiven Massenbewusstsein.

         Der Anthropologe Thomas Hylland Eriksen hat darauf hingewiesen, dass die Menschheit nur dann in Gefahr geraten werde, wenn sie ihre Erinnerungsgabe verliere. Laut Eriksen könnten wir nur schwer nachvollziehen, wie wir in diese oder jene Situation geraten sind, falls wir das Gefühl für Vergangenheit verlören. (Eriksen 2004) Ein solcher Zustand würde in unserem Bewusstsein die Entwicklung einer Zukunftsvision stören. Dadurch würde das gemeinsame Ziel, das wir als Gemeinschaft und Menschheit haben, nämlich eine nachhaltige Gesellschaft zu bauen und auszugestalten, verschwinden. Aus diesem Grund sollte man auf das Leben von historischen Persönlichkeiten zurückblicken, die Litauen mit aufgebaut haben, und man sollte dabei im Kopf behalten, dass sie vor allem auch nur Menschen waren, die viele Zweifel hatten, aber trotzdem Risiken eingingen, und zwar für die Möglichkeit, ihren Kinder eine sonnige Zukunft zu geben. Die Unterzeichner, die einst die Litauer geweckt haben und den Staat zu einem neuen Leben führten, sollten uns Symbole für Hoffnung und Glaube sein, aus denen wir in Zukunft unsere Kräfte schöpfen wollen. Ihre Taten sollten uns daran erinnern, dass nicht nur Freiheit unser ewiges Ziel und unser ewiger Kampf ist, sondern auch die Zusammenarbeit.

 

Ernesta Dambrauskaitė, 24 Jahre

 

Literatur- und Quellenangaben:

  1. Gasset Y.Masių sukilimas, Mintis, Vilnius.
  2. Martinaitis M.2018. Viskas taip ir liks, Lietuvos rašytojų sąjungos leidykla, Vilnius.
  3. Eriksen H. T. 2004. Akimirkos tironija, Tyto Alba, Vilnius.
  4. Zeitschrift „Lietuva“, 2. Januar 1928, Seite 1. Zugang im Internet:< http://www.epaveldas.lt/object/recordDescription/LNB/LNB00AD2076>.